Wieviel Berlin steckt in Bernie Sanders?

„Louisiana for Bernie“ – der Tweet fiel mir gestern in der Timeline zu den #USElections sofort auf. Ich habe nur „Bernie“und irgendwas mit „Pizza“ gelesen, Bernie Sanders offenbar, der linksaußen Shootingstar, der es bei den US-Demokraten mit Hillary Clinton aufnehmen will. Der Tweet sah ein bisschen nach Berlin aus: hellblau mit Wölkchen, eine kleine Gestalt, die sich auf dem Sofa in eine Decke gekuschelt hat, gezeichnet und mit Schreibschrift, so betont handmade, der absolute Gegenentwurf zu unserer durchtechnisierten Welt. So etwas verbinde ich normalerweise mit alternativen Designermärkten und Upcycling, Orte, wo sich junge, hippe Leute ‚rumtreiben. Ist Sanders so ein Hipsterpolitiker? Der Sohn polnischer Einwanderer bringt ganz schön frischen Wind in die US-Politik: Gegen Studiengebühren, für – vielleicht – die Legalisierung von Hanf und eine Reichensteuer. Das jedenfalls spuckt einem Wikipedia zu Sanders aus.

Andererseits kommen mir Hipster oft eher konservativ vor: freie Drogen, freie Liebe, klar, aber auch sehr konservative Moralvorstellungen. Manchmal sind sie homophob, oft frauenfeindlich und manchmal erschreckend neoliberal, geradezu wirtschaftshörig. Wobei man aber sagen muss – es ist sehr schwer, Lösungen für die Probleme unserer Zeit zu finden. Bedeutet Sharing Economy z. B., dass man aus allem, selbst aus dem Privatesten noch ein Business machen muss, wie Harald Staun es nahelegt, der sich als Feuilletonist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter dem recht aussagekräftigen Titel „Der Terror des Teilens“ intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Und macht Sharing Economy ehemals stolze Vollzeitberufe, mit denen man noch eine Familie ernähren konnte, zu bloßen Zuverdiensten, wie man es dem Fahrservice Uber nachgesagt hat? – Einen Artikel, der die Lage in Berlin resümiert, kann man u. a. bei der Berliner Zeitung nachlesen – Oder ist die Ökonomie des Teilens am Ende eine Art Selbsthilfe von Leuten, die etwas von der Welt sehen und face-to-face interagieren wollen, die aber wissen, dass sie irgendwie auch Geld verdienen müssen. Den geraden Weg über eine kaufmännische Ausbildung und/oder ein BWL-Studium sind die wenigsten von ihnen gegangen. Was machen kreative Köpfe also? Intelligente Menschen, die niemand praktisch angeleitet hat, denen man aber irgendwie zutraut, dass sie schon wissen, was sie tun?

Aber hm, das führt jetzt alles ziemlich weit von Bernie Sanders weg. Ich habe eigentlich nichts Neoliberales von ihm gehört. Wobei ich zugeben muss, dass ich überhaupt nur hier und da im Internet mal in den US-Wahlkampf ‚reingezappt habe. Dabei stolperte ich u. a. über den Begriff „Bernie Bros“. Vox.com klärt über das Phänomen näher auf: junge, internetaffine Männer, die Bernie Sanders supporten und dafür im Netz schon mal Menschen zu nahe treten, besonders gern Frauen. Das Foto, das den Vox.com-Artikel ziert, löste sofort Antipathien bei mir aus: Der gleiche Typ Lambswoolpulli-tragender, vitaler Jungmannen, der in Berlin regelmäßig die Veranstaltungen verschiedener linker Parteien bevölkert und auch im linken Medienbereich dominiert. Allerdings – kann man wirklich vom Aussehen auf die Anliegen dieser jungen Männer schließen? Annehmen, dass sie sich nicht aufrichtig für die Armen und Schwachen einsetzen, weil sie eben selbst doch gebildeter sind, bessere Beziehungen haben, sich besser durchsetzen können und insgesamt weniger düstere Zukunftsaussichenten haben als andere? Manches, was in Berlin passiert, ist eine Farce und eher eine Pervertierung linker Grundgedanken. Aber das gilt lange nicht für alle, die sich in diesem Bereich engagieren. Auch nicht für alle jungen Männer. Vox.com klärt seine LeserInnen dann auch darüber auf, dass die Lambswoolpulli-Träger auf dem Foto vermutlich noch nie jemanden belästigt haben.

Ich weiß nicht, was ich über den Wahlkampf der us-amerikanischen Demokraten denken soll. Irgendwie hätte ich das nie im Leben gedacht, dass aus dem Mund eines US-Amerikaners mal das Wort „Sozialismus“ kommt, auch wenn es wohl eher wie in Italien gemeint ist, wo „Sozialismus“ „Sozialdemokratie“ meint und nicht so sehr im deutschen Sinne, wo man „Gulag“ darunter versteht. Krass! Und immerhin, wer auch immer in den USA regiert, wird eine Menge Druck auf Europa ausüben …

Allerdings ich hatte gestern auch noch ein anderes Bild in der Timeline: Die „Trump_Campaign“ (wer auch immer sich dahinter verbirgt) twitterte eine zweite Amrika-Phantasie: Ein künstlich-Blonder mit Zahnpasta-Werbung-Lächeln in einem Trupp bis an die Zähne bewaffneter Polizisten – jeder eine schussichere Weste und die Maschinenpistole im Anschlag. Donald Trump, der Kandidat der Republikaner. Aber wer weiß, Rechtspopulismus wird auch in Europa immer hipper. Vielleicht wird ja auch das demnächst „typisch Berlin“ sein: der Rambo, der hart durchgreift, egal, was die linken „Heulsusen“ sagen. Egal, bin erst mal gespannt, wie das in Amerika ausgeht.

Living Life on a Shoestring

Das Erwachsenenleben kann ganz schön öde sein. So sieht es jedenfalls aus der Perspektive eines Teenagers oder Twens aus: Jeden Tag der gleiche Trott, Nine-to-Five-Job, Essen, Schlafen, Arbeiten oder, wie man in Paris sagen würde: Boulot, Metro, Dodo. Banlieue oder Suburb, das Häuschen in einem Neubaugebiet am Stadtrand, Tag ein Tag aus monotones Getippe im Großraumbüro bis zur Rente und dann noch ein paar Jahre Butterfahrten und Mallorca als Entschädigung für ein Leben, das man irgendwie immer nur durchhalten musste. Na ja.

Aber wie ist es, wenn man alles ganz anders macht? Caroline O’Donovan hat auf BuzzFeed junge On-Demand-Worker in San Francisco portraitiert und ich fühlte mich beim Lesen an meine Studien- und Backpackerjahre erinnert. Ist die Sharing Economy, die in letzter Zeit so oft in der Debatte ist, ein neues Lebensgefühl für Menschen, die einfach nicht erwachsen werden können? Ist es typisch amerikanisch? Oder am Ende einfach nur ein Geschäftsprinzip, das alle diese Sehnsüchte bedienen will?

TECHNO MEETS BLUMENKINDER

Von Europa aus gesehen, stellen sich die Dinge etwa so dar – zumindest aus meiner Sicht: Nehmen wir die Placa Reial in Barcelona oder die Oberbaumbrücke in Berlin – Das ist eigentlich egal. Überall ist Musik. Der rhythmische, volle Sound einer Bongo-Trommel dringt an mein Ohr. Der Trommler ist noch sehr jung, Anfang oder Mitte 20 vielleicht, so ein typischer Hipster, der total lässig da sitzt: nackter, braungebrannter Oberkörper, gestreifte Pumphosen und ein paar Lederbändchen um’s Handgelenk. Irgendwie sehen sie alle so ein bisschen lässig-abgefuckt aus: Typen, die in Jesuslatschen oder Flip-Flops durch die Gegend schlurfen, manche mit Ziegenbärtchen oder einem guten alten Hippie-Vollbart, mit kahlrasiertem Schädel, obwohl sie eigentlich eher der „weiche“, „metrosexuelle“ Typ sind oder langen, verfilzten Dreadlocks. Auch wenn einige der Männer ein bisschen vergammelt wirken – die Frauen sind hübsch zurechtgemacht: alle ziemlich jung und langbeinig, so dass das mit den knappen Hotpants wirklich gut aussieht, fast wie aus dem Modekatalog. Manche haben sich Blumen ins Haar gesteckt und man weiß nicht, ob da eine verträumte Jugendstilschönheit Pate stand oder ein unschuldiges Hippiemädchen, das gerade seinen ersten Joint raucht. Hier und da springt jemand herum, der noch ausgeflippter ist als alle anderen: silberner Dress und Teufelshörnchen oder so etwas in der Richtung, frei nach dem Motto: Techno meets Blumenkinder. In manch einem der bunten, grob gewebten Stoffrucksäcke steckt bestimmt „On the Road“ von Jack Kerouac oder was von Hermann Hesse. Ich glaube, das stirbt nie aus – diese Sehnsucht danach, auszubrechen, die feste Überzeugung, dass es da noch mehr geben muss, als das eintönige, rundum-versicherte Spießerleben der Eltern. Ich höre viel Englisch: Manchmal amerikanisch-breit oder zumindest muttersprachlich, manchmal schwerfällig und mit einem starken Akzent durchsetzt. Für die meisten ist Berlin nur eine Station auf der Durchreise und die Oberbaumbrücke wurde in „Europe on a Shoestring“, im „Lonely Planet“ und all den anderen typischen Backpacker-Reiseführern wahrscheinlich als absoluter „Geheimtipp“ verkauft.

„ON A SHOESTRING“ DIE WELT ERKUNDEN

So etwas ist natürlich schön und gut für eine Rucksack-Tour oder ein Time-Out-Year zwischen College-Abschluss und Berufsleben, bevor der „Ernst des Lebens“ so richtig anfängt – Aber was ist, wenn man auf dem Trip irgendwie hängen bleibt? Als Studentin bin ich auch gern mit dem Rucksack durch Europa gereist und ab und zu habe ich einen Ami, Aussi oder Kanadier getroffen, der länger bleiben wollte. „Kein Problem“ wurde mir dann immer mit einem netten Lächeln erklärt. „Mir ist zwar das Geld ausgegangen, aber …“ „Dafür jobbe ich jetzt hier in dem Hostel“ oder: „Ich gebe Englischunterricht.“ „Klar,“ dachte ich mit einem leichten Anflug von Neid: „Englisch-Muttersprachler müsste man sein. Englisch wollen die Leute ja überall auf der Welt lernen.“ Irgendwie gefiel mir diese „Kein Problem“-Mentalität. Eine Lösung fand sich immer und zur Not musste man eben ein bisschen arbeiten. Das klang so zupackend und selbstsicher. Ich selbst hätte mich das nie getraut. Vielleicht lag es an dem sprichwörtlichen deutschen Sicherheitsdenken – man sagt ja oft, dass z. B. Amerikaner da eine ganz andere Mentalität haben – oder ich war einfach ein bisschen spießiger als ich dachte. Ich weiß es nicht.

„ON-DEMAND“ ALS LEBENSSTIL

Mittlerweile machen Leute, die keine Lust auf den „Ernst des Lebens“ haben, einen ganzen Wirtschaftszweig aus. Die so genannte „On-demand“-Economy, die mit der Sharing Economy zusammenhängt, baut darauf, dass Leute Party machen und in den Tag hineinleben wollen bzw. sie baut vor allem darauf, dass diese Leute zwischendrin auch Geld verdienen müssen. Dreh- und Angelpunkt ist das Internet. So, wie man auf speziellen Plattformen Unterkunft und Auto teilen kann, kann man auch Arbeitsplätze „teilen“, d. h., genauer gesagt ist die Idee, die dahinter steht, dass Firmen manchmal kurzfristig zusätzliche Arbeitskräfte brauchen und manche Leute alle möglichen Jobs annehmen, so lange sie sich nicht wirklich festlegen müssen. Solche Gelegenheitsjobs fand man früher am schwarzen Brett vor der Mensa – wenn man einen Studentenjob suchte – oder man stellte sich als gewöhnlicher Tagelöhner morgens früh bei der städtischen Arbeitsvermittlung vor. Durch entsprechende Apps und Internetplattformen geht das heute alles schneller und bequemer. Ein paar Klicks mit dem Smartphone und man hat den Job. Vielleicht ist es deshalb ein richtiger Lebensstil geworden und nicht mehr nur eine Notlösung, weil man das Geld eben brauchte.

FOREVER YOUNG?

Wie sich so ein Leben zwischen Clubbing und moderner Tagelöhnerei anfühlt, wenn es um etwas Längerfristiges geht und nicht mehr nur um eine Reise, beschreibt Caroline O’Donovan auf BuzzFeed. Die Bilder, die den Artikel illustrieren, zeigen junge Amerikaner, die in der ehemaligen Hippiemetropole San Francisco leben, aber vom Typ her sind es die gleichen Menschen, die man auch auf der Placa Reial in Barcelona oder an der Oberbaumbrücke in Berlin treffen kann: echte Draufgänger, jung, gesund und unerschütterlich, voller Zuversicht und irgendwie ziemlich glücklich. So wie man nur ist, wenn man von den Schattenseiten des Lebens noch nicht allzu viel mitbekommen hat.

Genau das ist leider auch das Problem. Es ist eben nur eine Phase. Das kann man mal vorrübergehend machen, tagsüber Erdbeeren pflücken oder eine Waschmaschine installieren und die Nächte dann durchfeiern, aber es ist nichts, worauf man sich etwas aufbauen kann. Wenn man mit Mitte 30 oder Anfang 40 noch so lebt, ist man nicht mehr hip, sondern einfach nur abgewrackt. Vielleicht ist ein Tick Spießerleben dann gar nicht mal mehr so schlecht und es wäre gut, wenn die Internet-Economy das auch berücksichtigen könnte. Schließlich bleibt niemand ewig jung.

 

 

UberPop und überhaupt

UberPopFist

… Am Taxistand vor dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle jault ein Motor auf. In einer dramatisch aufwirbelnden Staubwolke verschwindet eine der Taxen. Irgendjemand muss den FBI-Agenten, der sich diskret in die American Airlines-Maschine geschlichen hatte, verpfiffen haben. Er hechtet in eine der wartenden Taxen. Wortlos fährt der schlecht rasierte, übellauning wirkende Fahrer, dem eine Gauloises aus dem Mundwinkel hängt, los. Eine nervenaufreibende Treibjagd durch Paris beginnt, vorbei am Eiffelturm und über die Champs Elysées, doch das Taxi, in dem der Gangster sitzt, scheint immer eine Nasenlänge voraus zu sein. Schließlich kommt es in einer heruntergekommenen Sackgasse zum Showdown …

SMARTER TAXI FAHREN

Was ein Hollywood-Blockbuster oder Film Noir hätte sein können, wäre mit UberPop so nicht passiert bzw. es wäre auch gar nicht möglich gewesen. Dazu ist UberPop viel zu zeitgemäß, zu smart und zu sehr der New Economy verpflichtet. Über eine App können potentielle Fahrgäste mit dem Smartphone UberPop-Fahrzeuge in ihrer Nähe lokalisieren und eine Nachricht schicken, dass sie gerne mitgenommen werden möchten. Alles Weitere läuft dann sehr informell ab: Die UberPop-Fahrer sind keine ausgebildeten Taxifahrer, sondern ganz normale Leute, die eben gelegentlich mal jemanden mitnehmen, wenn sie gerade irgendwo in der Gegend sind. Da es Fremde sind, denen sie ihre Fahrdienste anbieten, nehmen sie Geld dafür – deutlich weniger als die Profis.

STREIK DER TAXIFAHRER IN FRANKREICH

Genau das ist auch der Stein des Anstoßes, der gestern in Frankreich zum Streik der Taxifahrer und zu z. T. gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt hat*. Schon seit längerer Zeit versuchen französische Fahrdienstgesellschaften UberPop zurückzudrängen*. Sie werfen dem Anbieter mit Stammsitz in den USA unlauteren Wettbewerb vor. Davon abgesehen stehen die Arbeitsplätze der professionellen Taxifahrer auf dem Spiel. Ein Verbot, das am 1. Januar diesen Jahres in Kraft getreten ist, hat nichts gefruchtet. UberPop hängt sich an Lappalien auf und lässt seine Fahrer unbeeindruckt weiter fahren*.

*Quellen:

Art.: „Le tribunal de commerce de Paris refuse d’interdire UberPop“ (ohne Angabe eines Autors), www.20minutes.fr, v. 12. Dezember 2014.

Art.: „UberPop se faufile entre la loi et la police“ v. Philippe Brochen, in: Libération v. 25. Januar 2015.

Zum Streik selbst vgl. z. B. Art.: „Hollande fordert Auflösung von UberPop“ (ohne Angabe eines Autors), Zeit-Online v. 26. Juni.

DO-IT-YOURSELF ALS GESCHÄFTSPRINZIP

Unternehmen wie UberPop wirken irgendwie wie versilberte Erinnerungen an Studententage. Unter Backpackern, jungen Rucksackreisenden, war es z. B. von je her üblich, sich gegenseitig Tipps zu geben, wo man gut untergekommen könnte, manchmal auch bei Privatleuten, die ein oder zwei Schlafplätze übrig hatten, vielleicht eine Unkostenbeteiligung dafür erwarteten oder auch nur einen spannenden Abend mit einem Fremden. Irgendwann gab es das dann auch in organisiert und mittlerweile ist es Teil der so genannten „Sharing Economy“.

UberPop hat das „per Anhalter Fahren“ zu Geld gemacht. Mit UberPop ist das weniger gefährlich, aber dafür zahlt man eben einen geringen Beitrag. Eigentlich ist das ja eine ganz gute Alternative. Viele Menschen können sich nun einmal kein teures Taxi leisten und im Zeitalter der Mini- und Midijobs, Langzeitpraktika, Projekte und Freelance-Tätigkeiten werden es immer mehr. Do-it-Yourself-Netzwerke sind längst nicht mehr nur für Studenten interessant.

NEBENJOB ODER JOBKILLER?

UberPop und andere haben das erkannt und auch auf den Wandel auf dem Arbeitsmarkt reagiert. Immerhin geht es bei ihnen um’s Dazuverdienen. Wer für UberPop fährt, kann ganz unkompliziert noch nebenher ein bisschen Geld machen. Das ist ideal, wenn man wenig verdient, magere Renten oder Arbeitslosenhilfe aufstocken will, auf den nächsten Urlaub spart oder den eigenen Kindern den einen oder anderen Wunschtraum erfüllen möchte.

Allerdings ist es auch eine Katze, die sich in den Schwanz beißt. In Deutschland soll jeder dritte Taxifahrer so wenig verdienen, dass er oder sie noch zusätzlich mit Hartz IV aufstocken muss*. Was UberPop betrifft, ist die Lage offenbar ebenso nebulös wie in Frankreich*. Irgendwie ist UberPop verboten – heißt es – in Städten wie München oder Frankfurt sollen aber trotzdem UberPop-Fahrzeuge unterwegs sein*.

*Quelle:

Art.: „Taxi-Dienst UberPop in ganz Deutschland verboten“ v. Achim Sawall, www.golem.de v. 18. März 2015.

Na ja, sollte ich je wieder in Paris sein, sollte ich es mir leisten können, werde ich die U-Bahn nehmen – wie zu Studentenzeiten.