Dumme Sprüche – freche Antworten

8 DINGE, DIE DU AUF SEXISMUS & HOMOPHOBIE ENTGEGNEN KANNST:

Hillary Clinton kennt es, ein sexistischer Spruch, viel zu „männlich“ ist sie angeblich. Damit versuchen ihre Kritiker, sie kleinzukriegen. Berichtet Sonia Mikich vom WDR auf Twitter. Frauen werden gern lächerlich gemacht, um ihre Kompetenz in Zweifel zu ziehen. Nur – wenn man bzw. frau es mal nüchtern sieht: ist es nicht eher so, dass dann wohl auf der Gegenseite die Argumente fehlen?

  1. Ich kenne es auch. Und lang, lang ist es her, noch im vorigen Jahrhundert, als mich ein „Verehrer“ durch die halbe Stadt verfolgte, ich in eine Kneipe flüchtete, dort per Zufall eine Bekannte traf und die sofort solidarisch war, als der Typ zudringlich wurde (Der hat übrigens das Weite gesucht. Oft hilft es schon, nicht ganz allein dazustehen!). Mittlerweile kommt Sexismus auch von Frauen. Ob sie heterosexuell und einfach nur homophob sind, sich als lesbisch definieren oder aber allgemeiner als queer – egal – denn dahinter steckt immer eine dumme Kuh, der nichts besseres einfällt, als andere vorzuführen. Meistens fällt auch mir so ad-hoc nichts ein, was ich entgegnen könnte, aber diesen Spruch z. B. habe ich schon mal angewendet – und die Frau (in dem Fall war es eine Hetera) hat tatsächlich von mir abgelassen. Es dürfte auch bei Männern wirken:

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2. Ein häufig gebrauchtes Argument ist auch: „Aber ich bin doch selbst (lesbisch, bisexuell, …)“ oder „Ich kenne aber ’ne Lesbe, die findet sowas auch nicht schlimm!“. Klar, so lange man es nicht bei ihr macht. Aber wer sicher gehen will, kann’s ja mal bei irgendeiner Vorzeigelesbe versuchen: Einfach mal einer an den Busen grapschen, ’nen dummen Spruch ablassen und dann heulen, dass das aber …phob irgendwas ist, wenn sie sich wehrt. Vermutlich kriegt man eine geknallt und/oder wird sofort ‚rausgeschmissen, egal, wo man gerade ist (das wäre jedenfalls das, was frau normalerweise in so einem Fall macht). Aber wenn die gleichen Frauen dann, wenn es nicht sie, sondern eine andere trifft, grinsen und sagen „Tja, das ist eben lesbischer Machismo“, fragt man sich eben auch, ob es das nicht wert wäre, das Bierglas, an dem man gerade nippt, über ihnen auszukippen und nonchalant zu kontern: „Tja, in mir steckt eben auch ein ganz schöner Macho. Sie haben / Du hast ihn gerade zum Leben erweckt!“. Mal ehrlich: Frauen, die sowas nötig haben, haben einfach irgendwie einen an der Waffel und das kann man sie eigentlich auch wissen lassen. Sind ja nicht alle Lesben so! Guarantee! Das ist bloß ’ne dämliche Mode oder man könnte es – etwas hochgestichener formuliert – auch als Reaktion auf die Auswüchse des Spätkapitalismus inklusive Globalisierungsdruck, usw. bla, bla, … werten, aber das überlasse ich jetzt euch. In jedem Fall kann man/frau davon ausgehen, dass Frauen und Männer, die intellektuell nicht ganz so brilliant sind, wie sie einen gern glauben machen wollen, halt kein anderes „Argument“ haben, als andere zum „Dummchen“ zu degradieren. Wer nicht gleich in die Vollen gehen will, kann auf „Das ist gar nicht homophob, ich bin doch selbst …“ auch etwa so reagieren:

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3. Auch auf den Hintern glotzen lohnt sich – meinen einige. Immerhin hat man hinten ja keine Augen, also kann man#s dann ja auch nicht beweisen. Das vielleicht nicht, aber höflich nachfragen:

Spruch2kann man ja vielleicht schon mal.

4. Ganz perfide: „Flirty, flirty!“ Du willst an der Uni einen komplexen Gedankengang erläutern oder im Job ein Projekt vorstellen? Oder vielleicht gehst du auch nur nichtsahnend durch die Stadt – und hast jedenfalls keine Lust, zu flirten? Klar, auf jeden Fall wird gelästert werden, dass du dann doch wohl total lustfeindlich bist, eine frigide Männerhasserin oder eine homophobe Kuh, die nicht damit klarkommt, wenn andere Frauen unbefangen ihre Sexualität leben. Hey, nur hat man/frau halt nicht in jeder Lebenslage Lust, zu flirten und nicht mit jedem und jeder. Und außerdem, wer schon so doof anfängt, stellt damit ja auch gleich klar: Große Wonnen zu zweit sind da nicht zu erwarten. Dann spricht auch nichts dagegen, direkt ein ehrliches Feedback zu geben:

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5. Immer schön hinterm Rücken tuscheln – aber natürlich gerade so laut, dass du es auch mitkriegst? Wenn du dich zornig umdrehst und dagegen hältst, wird es heißen: „na, so emfpindlich! Zieh dir doch nicht immer alles zu!“. Deshalb lieber nett nachfragen:

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6. Auch dumm angegafft zu werden, kann nerven. Warum nicht gleich zur Sache kommen?

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7. Yes! Beliebter Spruch kleiner niedlicher Hipstermädchen. Oder ihrer alternden Muttis. An den Muttis kann man auch sehen, warum die Hipstermädchen so gehässig sind. Ja, die waren auch mal jung, wie ihre Töchter. Allerdings – auch Sohnemann und Göttergatte geben gern mal öffentlich eine Meinung ab, um die man sie nicht gebeten hat. Ein Blick und man bzw. frau sieht schnell, dass man da auch wohl nichts verpasst (und frau auch auf ihre Frauen / Töchter dankend verzichten kann):

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8. Und zu guter Letzt noch mal richtig homophob werden! Nein, das findet nicht jede/-r schlimm. Aber zur Intelligenzbestie oder zum Charmbolzen macht es auch keine/-n. In diesem Sinne:

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Eure Laila Phunk 😉