Mobben wie die Profis – Laila History (III) / Querfront (IV)

Prelude: Eine deutsch-italienische Geschichte

„Trüb ists heut, es schlummern die Gäng und die Gassen und fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.“ (Friedrich Hölderlin, Der Gang aufs Land. An Landauer)

Die Zeilen aus dem Hölderlin-Gedicht stehen für ein geducktes, ängstlich-verzagtes Lebensgefühl. Laut Wikipedia haben sie die Regisseurin Margarethe von Trotta dazu inspiriert, ihrem mehrfach ausgezeichneten Film über die linksterroristische „Rote Armee Fraktion“ den Titel „Die bleierne Zeit“ (BRD 1981) zu geben. Der Film machte derart Furore, dass er u. a. auch namensgebend für die Epoche der sog. „anni di piombo“ in Italien war, wo sich die außerparlamentarische Linke wie in Deutschand in den 1970er Jahren radikalisiert hatte und es zu terroristischen Anschlägen seitens linksradikaler Gruppierungen wie den „Brigate Rosse“ und „Prima Linea“ kam.

Allerdings bezeichnen „Die bleierne Zeit“ oder eben die „anni di piombo“ v. a. ein gesamtgesellschaftliches Klima der Angst, Anspannung und Verunsicherung, da es in Ländern wie (West-)Deutschland und Italien zu heftigen Gegenreaktionen von staatlicher Seite kam. Repressive Maßnahmen, wie Hausdurchsuchungen, Verhöre und Berufsverbote richteten sich z. T. auch gegen gemäßigte Linke und oftmals sehr junge Studierende, denn man glaubte, so Sympathien für die radikalere Linke gleich im Keim ersticken zu können. In Italien war die „Mutter aller Anschläge“, wie sich im Nachhinein herausstellte, ein Attentat „unter falscher Flagge“: Der blutige Anschlag auf der Piazza Fontana in Mailand am 12. Dezember 1969, bei dem – wie Wikipedia berichtet – 17 Menschen ums Leben kamen und 88 weitere verletzt wurden, wurde, wie man heute weiß, von der neofaschistischen Terrororganisation „Ordine Nuovo“ verübt. Er sollte aber Linken in die Schuhe geschoben werden. Es heißt, bei solchen Sachen hätten Staat, Mafia und Geheimdienste ihre Finger im Spiel gehabt.*

*Um hier nicht allzu verschwörungstheoretisch zu klingen: Gunther von Latsch hat noch 2005 im „Spiegel“ einen längeren Artikel zum Thema veröffentlicht: „Zeitgeschichte: Die dunkle Seite des Westens„, v. 11. 04. 2005, Spiegel 15/2005.). Der traurige Höhepunkt der sog. „Strategie der Spannung“, bei der die Bevölkerung aufgewiegelt werden sollte, war übrigens ein Bombenanschlag im Bahnhof von Bologna am 02. August 1980, der 85 Todesopfer, darunter auch mehrere Kinder (vgl. die Liste der Toten, Wikipedia), und über 200 Verletzte forderte. Im Deutschlandfunk kann man online eine eindringliche Schilderung der Ereignisse nachlesen.

Von Finten und falschen Verdächtigungen, Paranoia, Bespitzelung und roher Gewalt, vor, hinter und nach dem Fall des „Eisernen Vorhanges“ handelt auch dieser Blogbeitrag.

CDShadow

Die bösen Buben des Westens: Nicht nur Nazis

Gewalt in der Politik ist nicht neu und sie ist weder „nur“ eine düstere Erinnerung an die Tage des „Kalten Krieges“ noch eine rein europäische Spezialität: Auf dieser Welt gab und gibt es unzählige Folterknechte. Und Regimes, die durch die absurdesten Grausamkeiten von sich reden machten, durchziehen die Geschichte wie ein roter Faden. Nein, gewiss, ich möchte hier nicht den Holocaust relativieren. Keineswegs. Das ist und bleibt allein schon in seiner Dimension der Gipfel der Unmenschlichkeit. Aber wer im Chile Augusto Pinochets oder in Uganda unter der Ägide Idi Amins den falschen Leuten unsympathisch war, wer in Südafrika, als Männer wie Pieter Botha noch das Sagen hatten, nicht die richtige, sprich eine weiße Hautfarbe hatte, dem konnte das Leben schnell zur Hölle auf Erden werden, denn in all diesen Ländern wurde gefoltert und das nicht in grauer Vorzeit, sondern noch vor etwa 30 bis 40 Jahren.

SecuritateA1

„Weiße Folter“ – die „demokratische“ Variante?

Besonders perfide war allerdings die „(ost-)europäische“ Methode, wenn Grausamkeit als „leider unerlässlich“ verkauft wurde, um eine vermeintlich „bessere“ Gesellschaft zu erschaffen. Einige Geheimdienste ehemals realsozialistischer Länder gelangten so zu trauriger Berühmtheit, auch wenn man sagen muss, dass es sich überwiegend um sog. „weiße Folter“, also um Psychoterror handelte. Davon war auch der Westen nicht frei, nicht einmal die Bundesrepublik Deutschland, die sich nach Kriegsende und Wirtschaftswunder ein „Nie wieder“ auf die Fahnen geschrieben hatte. Einen bitteren Beigeschmack bekam das neue bundesrepublikanische Selbstverständnis unter der Kanzlerschaft des SPD-Politikers und ausgewiesenen Antifaschisten Willy Brandt mit der Inhaftierung der linskradikalen RAF-Terroristin Ulrike Meinhof im sog. „toten Trakt“ in Köln-Ossendorf von Juni 1972 bis Februar 1973. Meinhof war seinerzeit nicht nur „sicherheitsverwahrt“ worden. Man hatte sie rigoros von den anderen Gefangenen isoliert und in eine weiß angestrichene, vollkommen schallisolierte Zelle, in der das Licht Tag und Nacht brannte, gesperrt. Der erwünschte Effekt, nämlich eine massive psychische Destabilisierung der Gefangenen, trat dann auch bald ein. Allerdings löste die Behandlung Meinhofs international heftige Kritik aus. Bei später inhaftierten RAF-Teroristen verzichtete man deshalb auf derart inhumane und mit rechtsstaatlichen Prinzipien nicht zu vereinbarende Methoden.*

*Mehr Informationen zur Isolationshaft Ulrike Meinhofs und zu der sog. „sensorischen Deprivation“ (Entzug von Sinnesreizen) u. a. in dem „Klassiker“ zum Thema „Rote Armee Fraktion“, dem „Baader Meinhof Komplex“ von Stefan Aust (Erstveröffentlichung 1985) und in dem etwas aktuelleren Sachbuch „Natürlich kann geschossen werden. Eine kurze Geschichte der Roten Armee Fraktion“ von Michael Sontheimer (veröffentlicht 2010). Etwas kürzer gefasst werden die Haftbedingungen Meinhofs auch in einem Spiegel-Artikel v. Michael Sontheimer vom 09. Mai 2016 wiedergegeben.

Quälen für eine bessere Welt: Das „Experiment“ von Pitesti

Physisch gefoltert wurde dagegen im Rumänien der Nachkriegszeit. Das damals mehr oder weniger erzwungenermaßen „sozialistische“ Land stand unter dem Einfluss der stalinistischen Sowjetunion und hatte in politischer Hinsicht eine autoritär-faschistische Vergangenheit, die es „auszumerzen“ galt. Auf den ersten Blick kann man natürlich nicht viel dagegen haben, wenn faschistische Tendenzen entschieden bekämpft werden sollen, nur setzte der rumänische Geheimdienst, die „Securitate“, darauf, die zumeist jungen, akademisch gebildeten „feindlichen Elemente“ physisch und psychisch zu zerstören. Das grausame „Experiment“ von Pitesti (sprich: „Pitäscht“, westlich von Bukarest gelegen), zu dem sich nähere Informationen auf Wikipedia finden, wurde nach einigen Jahren eingestellt. Das bedeutet leider nicht, dass die späteren, „sanfteren“ Methoden, „unliebsamen“ Menschen das Leben zu zerstören, „angemessen“ gewesen wären. Einem deutschen Publikum hat davon u. a. die deutsch-rumänische Schriftstellerin und Übersetzerin Herta Müller in der „Zeit“ berichtet, wo sie ihre eigenen Erfahrungen ausführlich schildert und auch das Unbehagen, das ehemalige „Securitate“-Mitarbeiter im heutigen, postsozialistischen Rumänien immer noch in ihr auslösen, nicht unerwähnt lässt.

SecuritateA2

Sind sie noch unter uns? – Der Nachlass der Stasi

Wie in den anderen ehemals sozialisischen Ländern schlug auch in (Ost-)Deutschland nach dem Fall der Mauer im November 1989 keine Stunde Null. Deshalb wäre es naiv, sich darüber zu wundern, dass Leute, die für die „Staatsicherheit“ Regimegegner überwacht und verhört haben, immer noch unter uns sind. Natürlich kann man nie alle über einen Kamm scheren. Sicherlich gab es verhältnismäßig „milde“ Stasi-Agenten und eben die durch die Medien auch in Westdeutschland bekannten „Hardliner“, die Menschen mit Verleumdungen und Psychoterror z. T. gezielt in Psychosen getrieben haben* und in jedem, über den in der Nachbarschaft geklatscht wurde, einen „Staatsfeind“ gesehen haben.

*Hier bitte nicht an irgendeinen Quatsch von „Strahlenwaffen“ usw. glauben. Die Staatssicherheit zielte darauf ab, Feinde psychisch zu „zersetzen“. Auf Wikipedia werden die Methoden der Stasi wie folgt beschrieben:

„Das MfS setzte die Zersetzung vor allem als psychologisches Unterdrückungs- und Verfolgungsinstrument ein. Es nutzte die an der Juristischen Hochschule der Staatssicherheit (JHS) gewonnenen Erkenntnisse der „Operativen Psychologie“ gezielt, um das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl der Opfer zu untergraben. Diese sollten verwirrt oder verängstigt, permanenten Enttäuschungen ausgesetzt und durch Störung der Beziehungen zu anderen Menschen sozial entwurzelt werden. Auf diese Weise sollten Lebenskrisen hervorgerufen werden, die politische Gegner verunsichern und psychisch belasten sollten, sodass dem Opfer die Zeit und Energie für staatsfeindliche Aktivitäten genommen wurde.“ (zit. nach: Wikipedia-Artikel „Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)

Unter anderem gibt es auch bei 3Sat eine Dokumentation über die Opfer des Stasi-Terrors und die psychische „Zersetzung“ als Methode der Staatsicherheit. Weitere Artikel, z. B. zur „Operativen Psychologie“ finden sich online u. a. auf den Sites der Magazine „Spiegel“ und „Focus“.

Von der Pike auf gelernt: Manche können sich halt anpassen

Andererseits überrascht es doch, dass man zwar offiziell nicht müde wird, die Staatsicherheit als brutale Foltertruppe eines Unrechtsregimes zu geißeln, andererseits aber einige Leute aus dem Dunstkreis der Stasi heute wieder angesehene Bürger sind, die – ohne dass sich jemand daran stören würde – in den allerbesten Kreisen verkehren.

Über den westdeutschen Journalisten Peter Wolter, der seit 2005 Ressortleiter Innenpolitik der „Jungen Welt“ ist, berichtet beispielsweise sein Wikipedia-Eintrag, dass der ehemalige Zeitsoldat und Bundeswehrkampfschwimmer für die Staatsicherheit gearbeitet habe. Zwar klingt eine solche Biographie eher nicht nach Friedenstauben, die durch den strahlend blauen Himmel flattern, aber immerhin scheint Wolter sich treu geblieben zu sein.

Der Soziologe Andrej Holm dagegen erblickte das Licht der Welt auf DDR-Territorium. Er, der einst im Wachregiment „Feliks Dziezynsky“ zum Mitarbeiter des Ministeriums für Staatsicherheit ausgebildet wurde – auch das kann man auf Wikipedia nachlesen – ist heute ein gern gesehener Gast in den Kreisen des linksliberalen Großbürgertums westdeutscher Prägung.

Fairerweise darf man allerdings nicht unterschlagen, dass Holm sich tatsächlich wissenschaftlich damit hervorgetan hat, das Phänomen der Gentrifizierung, von dem u. a. das Berlin der Gegenwart sehr konkret betroffen ist, zu erforschen. Und es geht auch nicht darum, jemandem „Jugendsünden“ noch Jahre später vorzuhalten, auch wenn sich die Leute in einigen Fällen in der Zwischenzeit vielleicht davon distanziert haben. Es ist eher die Doppelmoral der guten Berliner Gesellschaft, die hier offen zu Tage tritt.

SecuritateA3

Wie man „Geständnisse“ erpresst – ein Beispiel aus der Praxis

Auch wenn es schon ein paar Jahre her ist, erinnere ich mich noch genau an die verräucherte Kneipe in Berlin-Friedrichshain*, die mit ihren mehr als moderaten Preisen einen Sponti-Charme ausstrahlte, wie ich ihn aus Uni-Zeiten kannte, es ging um eine Veranstaltung zu Political Correctness in der Sprache, die Referentin, machte in ihrem Vortrag deutlich, das Überzogenheit hier an der Sache oft wenig ändere. Inhaltlich konnte ich nur zustimmen.

In der anschließenden Diskussion in sehr kleiner, gemütlicher Runde beim Bier sage ich, dass ich in meiner Kindheit und Jugend mehrfach mit Sinti zu tun gehabt hätte und die sich selbst als „Zigeuner“ bezeichnet hätten. Ich erklärte, dass für mich entscheidend wäre, ob man andere Menschen diskriminierend behandele oder nicht und dass es wichtig sei, sich zu entschuldigen und seine Wortwahl sofort zu ändern, sobald man merke, dass man jemanden damit verletzt hat, dass ich es aber verlogen fände, „Roma und Sinti“ zu sagen und im Endeffekt dann „Zigeuner“ zu meinen. Verhalten stimmte die Runde mir zu.

Das weitere Gespräch gestaltete schwierig. Ich wollte die Referentin näher kennen lernen, um abzuchecken, ob wir in unseren Ansichten Gemeinsamkeiten hätten. Es war wohl – so erschien es mir im Nachhinein – ein Fehler, dass ich mich als „Feministin“ bezeichnete. Die Referentin lächelte maliziös. Es sei doch bekannt, dass Feministinnen im Bett gern hart rangenommen würden, warf sie provokant in die Runde. Sie kam noch mehrfach und in verschiedenen Varianten darauf zurück. Damals hatte ein Artikel in der „Emma“ für Aufsehen erregt, in dem eine Feministin über ihre masochistischen sexuellen Vorlieben berichtet hatte. Diese Feministin war aber nicht ich gewesen und – da die Referentin und ich die einzigen Frauen in der Runde waren und ich mich vorgeführt fühlte – machte ich dem Ganzen nach dem achten oder neunten Hinweis auf den sexuellen Masochismus von Feministinnen ein Ende, in dem ich patzte: „Ich habe jetzt verstanden und was du im Bett machst, geht mich nichts an.“ Die Referentin konterte mit einer kurdischen Freundin, die auch nichts dabei fände, andere Frauen zu begutachten und sich über deren Sexualität auszulassen, so prüde seien sie halt nicht. Ich hatte bereits kapiert, dass in Berlin allen – mehr oder weniger – linken Frauen daran lag, als lustbetont, spaßig und sinnenfreudig wahrgenommen zu werden, deshalb sagte ich nichts.

Zwischendrin kam das Gespräch wieder auf die „Zigeuner“-Frage. Ein älterer Mann, offenbar der Veranstalter, jedenfalls die graue Eminenz der Runde, wandte sich mir freundlich zu und berichtete herzhaft-polternd von seinen Jugendjahren im westdeutschen Arbeitermilieu. Da habe man auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Er blickte mich direkt an: „Und wenn da mal jemand „Zigeuner“ gesagt hat …“ – er winkte ab, „hat sich doch niemand was bei gedacht.“ Ich fühlte mich überrumpelt und stotterte: Ja, das könne schon sein … Und wenn mal jemand was Schlechtes über solche Leute sagt, ob das denn so schlimm sei? fuhr der Mann in einem jovialen Tonfall fort, der jetzt einen etwas falschen Unterton hatte. Er blickte mich wieder direkt an, diesmal herausfordernd. Ich entgegnete spitz: Doch, das fände ich sehr wohl schlimm, da sei für mich die Grenze, wo jemand verächtlich gemacht und diskriminiert werden solle. Der Mann winkte wieder ab.

Er ging etwas früher als die anderen. Als er seine Jacke nahm und noch kurz hinter mir mit der Referentin ein paar Worte wechselte, hörte ich: „Das, was sie macht, das ist nationalsozialistischer Sprachgebrauch!“. Ich dachte an die abgehakte, sperrige Sprache, derer sich diese Leute bedienten und ließ es auf sich beruhen. Ich hatte den ganzen Abend über kein einziges Wort gebraucht, das man als „Nazi-Vokabular“ hätte deuten können und mich auch klar gegen die Diskriminierung von Minderheiten abgegrenzt. Dunkel erinnerte ich mich an das, was Leute aus Osteuropa erzählt hatten ….

*Orte, Umstände, Namen, Personenbeschreibungen, usw. natürlich geändert.

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Ausblick: Die Querfront – Aufhetzen mit Methode

Dennoch – und auf einer Ebene, die weit über persönliche Erfahrungen und „Stories“, die man so hört, hinausgehen – man sollte vorsichtig sein. Menschen wie Andrej Holm, Peter Wolter und meinen „Kneipenbekanntschaften“ kann man gewiss nicht vorwerfen, ins rechte Lager gewechselt zu sein und das tue ich auch nicht. Allerdings stammen viele Vetreter der rechten sog. „Querfront“ aus dem Umfeld der „Jungen Welt“ und des akademisch-linksradikalen Magazins „konkret“. Jürgen Elsässer ist nur der Bekannteste von ihnen.

Wann immer sich Menschen mit unverhältnismäßiger Aggressivität für „das Gute“ stark machen, z. B. für Minderheiten eintreten und sehr genau darauf achten, dass andere sich diesbezüglich kein „Fehlverhalten“ zu Schulden kommen lassen (das manchmal auch dann als solches „erkannt“ wird, wenn es gar nicht stattgefunden hat und in jedem Fall hart geahndet werden muss), kann der gewünschte Effekt auch der Gegenteilige sein: Man soll sich vorgeführt fühlen, im Grunde hat man den Eindruck, dass man gar nichts richtig machen kann. Das verunsichert, man fühlt sich missverstanden, gerät ins Wanken und wird wütend. Und wer könnte dann nur zu gut nachvollziehen, wie es einem geht? … Ja, genau.

Im Zuge der Flüchtlingskrise im letzten Herbst posteten Rechte übrigens tatsächlich gezielt gefakte „Jubel-Berichte“ über Flüchtlinge in den sozialen Netzwerken, wie u. a. Meedia berichtete. Durch die übertrieben positive Darstellung von Flüchtlingen sollten Leute, die sich politisch für sie einsetzen, unglaubwürdig gemacht werden. Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, dass so etwas eine gewisse Tradition hat.

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